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Gabrièle Gisi


Ausstellung 08.12.2018 bis 30.03.2019


  "Bionics" Porzellankonstruktionen



Gabrièle Gisi


Keramik in Bewegung


Zwischen Tradition, die sich auf das 30'000 Jahre alte Handwerk der Keramik bezieht und Innovation, schafft die Keramikkünstlerin Gabrièle Gisi surrealistisch anmutende, skulpturale Objekte. Filigrane Gebilde, die der Betrachter als Skulptur, Objekt oder Raumkörper wahrnimmt, bizzare Formen, die zwischen Science-Fiction und Mikro/Makrokosmos oszillieren, die Fragen zur angewandten, herausfordernden Technik aufwerfen und die durch diese nicht alltägliche Formsprache in sich, Geheimnisvolles umgibt. Gabrièle Gisi's Kunst ist ein eigenständiger Kosmos. Inspirationen aus der Natur, gesammelte Reiseeindrücke, Kindheitserinnerungen und die Faszination für Technik nutzt Gabrièle Gisi um ihre Wesen zu erschaffen. Einer Gratwanderung gleich, tastet sie sich an das Material und an die technisch umsetzbaren Möglichkeiten heran. Durch ihre schöpferische Neugier entstehen zarte, zerbrechliche, Objekte aus Steinzeug und Porzellan in zurückhaltendem Weiss, verspielte Hängeobjekte wie die „Coconner“ (Verpuppungen) durchdrungen von Kindheitserinnerungen, so wie die formal reduzierten architektonischen Wandobjekte, die „lines“. Diese  Werkreihe „line“ - „xiangwang“, was unter anderem Fernweh bedeutet, entstand als Nachklang zu ihrem Artist in Residence Aufenthalt in China . „Line“ schafft durch seine Strenge einen Gegenpol zu Gisi's verspielten Arbeiten und macht ihre immerwährende künstlerische Auseinandersetzung mit der Linie, der Architektur und dem Raum deutlich. Eine besondere Vorliebe im Schaffen der Künstlerin gilt der Installation. Die Auseinandersetzung mit dem Ort, dem Spiel mit den Möglichkeiten sowie den Grenzen und der dazu nötigen eigenen Vorstellungskraft, spiegeln sich im Ausdruck der installativen Arbeit wieder. Gabrièle Gisi's aktuelle Installation dazu, die „Matrjoschka“ besteht aus einer Vielzahl je nach Raum einsetzbaren Porzellanfragmenten. Als Ausgangsidee diente Gisi eine Puppe, die in Porzellan übertragen, sich in Kleinstschritten in multiple, wie neuartige neue Formen transformiert und die schwebend im Raum präsentiert werden. Diese raumbezogene Installation macht den Grundgedanken der Künstlerin, das Prozesshafte in ihrer Arbeit deutlich fühl-und sichtbar. Als nächstes Projekt konzentriert sich die Künstlerin auf  die Auseinandersetzung mit der barocken Kunst. Diese präsentiert Gabrièle Gisi im Mai 2019 als Gastkünstlerin im Lapidarium des Residenzschlosses Ludwigsburg in Deutschland.


Sandra Marti, Art-House Galerie / Agentur


Presseartikel

Foto: Alexander Egger